Canyonlands

An einem verregneten Montag morgen haben wir uns aus Springdale am Zion Nationalpark auf in Richtung Bryce Canyon gemacht. Die Sicht war beschissen und die Temperatur fiel zum ersten Mal unter die 15 Grad Grenze. Jetzt waren wir erst recht froh, dass wir nicht auf dem Campground übernachtet hatten, sondern in einer kleinen Suite im Flanigans, kurz vor dem Eingang zum Park. Das kleine Ressort war eigentlich eine preislich „etwas feinere“ Adresse mit Spa und tollem Poolbereich. Wir hatten aber wieder mal Glück, die kleine Suite, die an der Straße lag, wollte wohl niemand haben. Wir haben die nette kleine Wohnung mit eigener Terrasse für drei Nächte, zum Preis von jedem anderen Motelzimmer bekommen.

Wir wussten, dass das Wetter sich in Richtung Bryce nicht bessern würde und wir uns auf einen Regentag einstellen müssen. Anschließend wollten wir in Richtung Arches und Canyonlands, was nochmal weitere fünf Stunden Autofahrt hinter Bryce liegt. Wir haben uns ein gemütliches „Cabin“ auf halber Strecke reserviert, so dass wir uns nach unserem Besuch am berühmten Canyon nicht noch auf Unterkunftsuche machen müssen und die nächste Etappe nicht so quälend lang wird.

Bryce Canyon ist wahrscheinlich wunderschön, wenn man bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen da ist. Bei Regen und 13 Grad, hat das Ganze nicht besonders viel Spaß gemacht. Wir haben kurz die einschlägigen View-Points angefahren, drei Fotos gemacht und uns auf den Weg nach Escalante zu unserem Nachtquartier gemacht.



Das Cabin war ein schnuckeliges Blockhaus mit Anschuss an einen Travellladen und einem kleinen Café, das auch Pizza serviert.

Ursprünglich hatten wir vor zu grillen. Escalante ist aber ein sehr kleiner Ort ohne wirklichen Supermarkt und die kleine Grocery hatte an diesem Tag keine Lieferung bekommen, so dass kein Grillgut für den Abend zu haben war. Nachdem wir dann den Nachmittag mit lesen und „Nichtstun“ auf unser kleinen Veranda verbrachten haben, gab es Abends eine wirklich leckere hausgemachte Pizza im Café neben an.


  
Wir sind früh aufgestanden, um auch früh in Moab zu sein. Die kleine Stadt liegt zwischen dem Arches und dem Canyonlands Nationalpark. Die ca. vier bis fünf stündige Autofahrt war großartig. Der Weg dorthin führt durch verschiedene National bzw. Stateparks. Eigentlich könnte man alle paar Meter anhalten, fotografieren und die Landschaft genießen. Die Farben der Felsen um einen herum ändern sich im Minutentakt. Graue Felsen, rote Felsen, schwarze Felsen, mal mit Bäumen oder ohne Bäume.

Nachdem wir eingecheckt haben, sind wir in den Canyonlands Park. Hier findet man kaum Wanderwege, man fährt eigentlich mit dem Auto von View-Point zu View-Point und guckt in den Canyon hinein. Die Aussichten sind atemberaubend, besonders bei Sonnenuntergang.


  
  
  
  

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