Streets of Philadelphia

Busbahnhöfe sind nicht die schönsten Orte auf dieser Welt, vor allem wohl nicht in New York City. Wir sind heute Morgen mit Greyhound in Richtung Philadelphia aufgebrochen. Dazu mussten wir mit Sack und Pack zum Port Authority Bus Terminal in der Nähe der Penn Station.

Der Busbahnhof ist, anders als man das so kennt, nicht auf der Straße, sondern ähnlich wie an einem Flughafen, in einem Terminal Gebäude mit mehreren Ebenen. Auf den Ebenen hat man dann Gates, die in eine Tiefgarage führen. Die ganze Anlage war mir irgendwie unangenehm. Ausserdem hingen dort so einige seltsame Gestalten rum, so dass ich froh war, endlich im Bus zu sitzen. Ich habe da auch mal darauf verzichtet die Kamera auszupacken, um nicht die Aufmerksamkeit auf mich zu lenken.

Die Busfahrt war insgesamt aber sehr entspannend. Mit Musik auf den Ohren sind wir in knapp 2,5 Stunden über die, stellenweise 12 spurige, Interstate nach Philly gebrettert.



So richtig wussten wir eigentlich gar nicht was uns in der Stadt erwartet, deshalb haben wir uns so richtig touriemäßig in einen der Sightseeingbusse gesetzt um Philadelphia zu erkunden. Davon gibt’s, anders als in New York nicht ganz so viele und man muss auch ein bisschen danach suchen. Wer schon mal über den Timesquare gelaufen ist, weiß wovon ich rede. Dort kann man keine 3 Meter gehen ohne ständig von den professionellen „Anlaberern“ förmlich dazu gezwungen zu werden in so einen Bus zu steigen.

Philadelphia empfinde ich insgesamt auch entspannter als den „Big Apple“, man merkt, dass die Stadt kleiner ist. An den touristischen Hotspots hat man Platz zum Atmen und tritt sich nicht dauernd auf die Füße. Es gibt auch mal weite Alleen und Stellen in der Stadt wo man weiter als nur die Straße runter gucken kann. Auch wenn es wahrscheinlich total klischeebehaftet ist, aber ich habe den ganzen Tag Bruce Springsteens „Streets of Philadelphia“ im Ohr.

Trotz alledem freue ich mich so langsam auf die Nationalparks und die Westküste. Das Tempo der Städte stresst mich langsam aber sicher. Ich freue mich auf die Natur, weniger Menschen und vor allem auf Ruhe.

Morgen früh geht’s erstmal noch nach Washington. Ich bin gespannt.


  
  

(4) Kommentare

  1. Hi Pascal,

    viel Spaß in D.C. – und ich hoffe, ihr steuert im Westen auch Bryce Canyon an. Grand Canyon ist natürlich auch genial, aber Bryce Canyon gerade für Fotos der Hammer :o)

    Bis die Tage
    Sarah

  2. Hey Pascal,

    Ganz viel Spaß in Washington. Ich hoffe u empfindest die Stadt nach NYC ähnlich entspannt, wie ich es empfunden habe.

    Und hoffentlich hast du meine Tipps per Mail noch erhalten.

    Grüße Nils.

  3. Pingback: Washington von AM to PM | Follow the Sun

Kommentare sind geschlossen.